Medizinnobelpreis für Erforschung des HPV
Der Heidelberger Prof. Harald zur Hausen erhielt am 5. Oktober 2008 den Nobelpreis für Medizin für seine Erforschung der humanen Papillomviren (HPV).
Damit würdigt das Nobelkommitee die außerordentliche Bedeutung, die HPV in der Medizin haben: Sie sind der Hauptfaktor für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses.
Zur Hausen ist gegen ein verbreitetes Dogma angegangen, als er die Bedeutung eines Virus' für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und damit der zweithäufigsten Tumorerkrankung bei Frauen entdeckt hat. Im weiteren Verlauf hat seine Forschung auch die Entwicklung von Impfstoffen gegen eine Ansteckung möglich gemacht.
Der Nachweis und die Behandlung der HPV-Infektion gehört seit vielen Jahren zu unserer Tätigkeitsspektrum. Dank Prof. zur Hausens Forschungsergebnissen ist ein besseres Verständnis des Gebärmutterhalskrebes möglich geworden.
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