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Phytotherapie

Die Phytotherapie bezeichnet Behandlungen mit Pflanzenextrakten in Form von verschiedenen Rezepturen (Tabletten, Tropfen, Tees).
Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist in allen Kulturen beheimatet.
Eine häufig chemisch hergestellte und bekannt Substanz, nämlich die Acetylsalicylsäure (ASS/Aspirin) wurde bereits im antiken Griechenland gegen Schmerzen aller Art eingesetzt. Damals allerdings damals nicht in der chemisch reinen Form, sondern als Saft der Weidenrinde.
Andere häufig verwendete und bekannte Pflanzenheilmittel sind z. B. Baldrian bei Einschlafstörungen und Nervosität, Johanneskraut bei Depressionen oder die Teufelskralle bei Rückenschmerzen und rheumatischen Beschwerden.
Da es bekannte Interaktionen/Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt (z. B. Beeinträchtigung von Wirksamkeit von Medikamenten) sollte die Anwendung pflanzlicher Mittel nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Gerade in der Frauenheilkunde jedoch lassen sich viele Beschwerden oder Erkrankungen mit Kräutern oder pflanzlichen Extrakten behandeln. Phytotherapeutika bewirken oft eine erstaunlich schnelle Besserung bei minimalen Nebenwirkungen.
