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Akupunktur

Die Wirkung der Akupunktur beruht auf feinsten Nadelstichen in die Haut auf tiefer liegenden Organe und Organsysteme. Die Nadeln können am Körper (Körperakupunktur), am Kopf (Schädelakupunktur) oder im Ohr angebracht werden (Ohrakupunktur). Die Ursprünge der Akupunktur liegen in China vor über 3000 Jahren. Das erste bekannte Buch über die Akupunktur ist fast 2000 Jahre alt. In Europa wurde die Akupunktur erstmals im 17. Jahrhundert angewandt.
Eine von der WHO beauftragte internationale Expertenkommission erstellte im Jahre 1979 eine Liste mit über 70 Krankheiten, bei denen die Anwendung der Akupunktur empfohlen wird. Die Wirkungsweise der Akupunktur ist bis heute nicht vollständig geklärt. Offensichtlich führt der Nadelstich an Nervenenden zu einer Stimulation des vegetativen Nervensystems und von anderen Teilen des Gehirns. Gleichzeitig wird die Weiterleitung eines Schmerzimpulses unterdrückt, unf körpereigene Übermittlungsstoffe (z. B. Endorphine, Enkephaline) werden freigesetzt.
Indikationen
Frauenheilkunde
- Menstruationsbeschwerden, z.B. Schmerzen bei der Periode oder Unregelmäßigkeiten im Zyklus
- Wechseljahresbeschwerden
- Prämenstruelle Syndrom (PMS)
- Brustspannen, chronische Brustschmerzen
- Unerfüllter Kinderwunsch
- Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen
- Sonstige Beschwerden in der Schwangerschaft
- Geburtsvorbereitung
Akute und chronische Schmerzzustände
- Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen
- Akute und chronische Blasenentzündung
Funktionelle Störungen
- Magen- und Darmprobleme
- Schlafstörungen
- Befindlichkeitsstörungen
- Erschöpfungszustände
Allgemeinerkrankungen
- Allergien, Heuschnupfen
- Infektanfälligkeit
- Unterstützend und begleitend zur Chemotherapie oder Bestrahlung
